Montag, 6. Mai 2013

Laufen ein bisschen anders










 


 




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Laufen "hoch" über Dubrovnik. Die Wege sind abenteuerlich  und die Treppen mächtig.

Montag, 29. April 2013

Heidelberg Halbmarathon - oder das Leben geht weiter

Boston ist überall. Auch in Heidelberg beim Halbmarathon gab es eine Trauerminute. Sorgen um die Läufer, Sorgen um sich selbst, Sorgen um die vielen Zuschauer, Sorgen um die eigene Familie die zuschaut und anfeuert.
Aber das ist nicht alles. Es herrscht auch große Freude unter allen Beteiligten. Die Spannung vor dem Start übertrumpft alle Ängste. Und das ist gut so, denn es muß "weiterlaufen". 
Der Laufsport soll und wird die Menschen auch weiterhin mehr verbinden als trennen.


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Nach langer Wettkampfabstinenz wollte ich in Heidelberg mal wieder ersthaft in meinen Körper hören. Die letzten Wochen war ich zwar viel unterwegs, aber wenig gefordert. Ich "schläppelte" durch den Pfälzerwald nach meinen eigenen Geschwindigkeitsvorgaben. Heute wollte ich mich mal wieder nach den Vorgaben meiner Mitstreiter richten. Und das ist in Heidelberg nicht ganz einfach. 
Der Halbmarathon in der Neckarstadt gehört zu den populärsten seiner Art in ganz Deutschland. Entspechend ist sein auserlesenes Teilnehmerfeld. Meist schaffen es nur Insider und Szenenkenner an die begehrten Startplätze zu kommen. Oft war der Lauf in den vergangenen Jahren schon nach einem Tag ausgebucht. "Warnhinweise für Anfänger" in der Ausschreibung sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel.

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Trotz Wetterrückfall in den Winter hatte ich auf ziemlich luftige Kleidung gesetzt. So fiel mein Top im Konzert der vielen winterlich gekleideten Läufer ziemlich auf. Aber spätestens in den Anstiegen der Heidelberger Berge war ich von meiner Kleiderwahl begeistert.


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Nach den ersten flachen Kilometern hatte mein geistiger Rechenschieber mir Traumzeiten  hochgerechnet. Da lagen aber auch die Anstiege noch in weiter Ferne. Als Kind der Mittelgebirge hat man zwar Respekt aber keine Angst vor Bergen. Nach 10 Kilometer war der erste "Buckel" geschafft, und ich wieder in der Realität angekommen. Es folgten lange Abwärtspassagen und dann stand als letzter Kraftakt die "Schloßbesteigung" an. Im Gegensatz zum ersten Anstieg waren jetzt schon sehr viele müde Beine gehend unterwegs. Ein Freibier kurz vor dem letzten Abstieg sorgte bei Manchem nochmals für flotte Gelenke auf den letzten Kilometern.


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Hatte mein Rechner, wie eingangs beschrieben noch Traumzeiten prognostiziert, mußte ich mich am Ende mit einer Wunschzeit zufriedengeben. Ich wollte unter 2:20 Std. laufen , 2:17 Std. sind es geworden. 
Für mich eine Primazeit. Sodaß die Falten auf dem Bild rein vom Alter, und nicht vom Ärgern kommen.


Dienstag, 9. April 2013

Ein Regenlauf ist schön











Wahrscheinlich können nur Läuferinnen und Läufer den Satz bestätigen. 
"Regenläufe sind herrlich."

Dienstag, 2. April 2013

Donnerstag, 7. März 2013

eingelaufen

 
 
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Feuertaufe für neue Laufschuhe.

Montag, 4. März 2013

Zurück ins Leben


Zurück ins Leben


Kinder, wie die Zeit vergeht. Dass Omas Lieblingsspruch immer noch ganz aktuell ist, ist mir gerade wieder bewusst geworden.
Vor achtzehn Tagen hatte ich, ohne groß darüber nachzudenken, das „Abenteuer“ fasten gestartet. Alles was ich vorher darüber gelesen habe war richtig und falsch gleichermaßen.
Die Gefühle sind nur schwer zu beschreiben, man muss es selber erlebt haben.
Nach der Euphorie kommt der Frust, nach dem Hunger kommt die Leere. Nach der Leere geht es weiter, einfach weiter. Ab und zu erfüllen echte Hochgefühle den Geist, ein andermal rudert der Kreislauf dem tiefsten Punkt des Körpers entgegen. Mal so mal so.

Sportliche Tiefpunkte waren kaum erkennbar und Läufe bis zu 15 Kilometern stellten mich vor keine ernsthaften Probleme. Der Heißhunger der ersten Stunden war bereits nach zwei Tagen total verschwunden, selbst die geliebte Schokolade war auf der Wunschliste nicht mehr zu finden.
 
Und was antwortet die Waage? Etwa 7 Kilogramm sind verschwunden und sollen möglichst auch nicht wieder aufgefunden werden. Im Gegenteil. Ich bin heiß darauf in abgeschwächter Form noch ein Weilchen weiterzumachen.

Macht hungern süchtig? Vor drei Wochen hätte ich gesagt, „unmöglich“. Heute sehe ich durchaus ein mögliches Suchtpotential. Sind die Hungergefühle erst einmal weg, wird man schnell zum „Erbsenzähler“. Kleiner, weniger oder weglassen bestimmen die Speisekarte.
Wenn Light zu fett wird und Gummibärchen geteilt in den Mund spazieren ist höchster Alarm angezeigt.

Empfehle ich fasten weiter? Nein, mache ich nicht. Es ist eine Entscheidung die jeder für sich selber fällen muss. Soll man einen Arzt vorher konsultieren? Ich habe es nicht gemacht. Einen Arzt besuche ich nur wenn ich krank bin, nicht um mir Ratschläge einzuholen. Gerade in sportlichen Bereichen sind meines Erachtens ärztliche Ansichten nicht immer auf Gesunde ausgerichtet.

Euer Hans
Fasten ist ein Auf und Ab


Mittwoch, 27. Februar 2013

Zwischenspurt

Eigentlich sollte es heute in den Endspurt gehen. Aber es riecht nach einer Verlängerung. Nicht lange, aber bis Sonntagabend könnte es noch weiter gehen. Wenn da nicht eine Einladung von Freunden am Samstagnachmittag wäre. Und dort sind garantiert unwiderstehliche Köstlichkeiten direkt vor meinen Augen plaziert. Aber dazu müsste ich mindestes einen Tag vorher wieder Magen und Darm aktiviert haben. Es wird spannend wie ich mich entscheide. Am besten absagen. Oder !  
Grünes Licht für eine Verlängerung habe ich zuhause eh nicht  bekommen. Aber mit diesen Widerständen lebe ich schließlich schon knapp 14 Tage ganz gut. Man akzeptiert mich ohne eigentliches Verständnis. 

Nicht nur mehr als ein Dutzend Kochsendungen habe ich die letzten Tage über mich ergehen lassen, nein auch die Currywürste von "MC Ungesund" sind mir nicht entgangen. Trotzdem bin ich richtig standhaft geblieben.
Einen Blick auf die Waage habe ich nur mit einem Auge gewagt. Knapp 6 Kilogramm waren es per heute, sieben am Wochenende wären wunderbar.
Wie es nächste Woche weitergeht weiß ich noch nicht genau. Klein und mager will ich weiteressen und ein "große Fressen" auf jedenfall verhindern.
Vielleicht schaffe ich es sogar, der lieben Schokolade und die vielen anderen süßen Verlockungen, noch ein "paar" Tage aus dem Wege zu gehen. 
Vielleicht! 

Der Winter hat wahrscheinlich Abschied genommen.
Paradox - gestern bin ich bei +4 Grad meine wohl letzte Skirunde gelaufen, heute bei + 1Grad meine erste Runde im (beheizten) Freibad geschwommen. Der Frühling kann kommen