Freitag, 4. Dezember 2009

Die Erlösung naht !

Die Erlösung naht! eben gelesen !

Tausende kaufwütiger Menschen schieben sich durch die Straßen mit nur einem Ziel, dem schnellen Weihnachtsgeschenkekauf.
Wenn der Weihnachtsmarkt im niedersächsischem Celle öffnet, gibt es "eine Oase der Hoffnung"
für alle Männer die keine Lust auf diese Shoppingtouren haben.
Der Ausweg ist eine Holzhütte in der Nähe der örtlichen Weihnachtspyramide.
Und so geht's: Der Mann wird von der Partnerin abgegeben und erhält dafür eine "Wertmarke".
Mit dieser "Wertmarke" kann der Partner später wieder ausgelöst werden.
Geschulte Betreuerinnen kümmern sich währenddessen um die glücklich wartenden Geschöpfe.
Ein Bier, ein Tischfußball, Infos zu Autos und Männerbeautytipps und das Sportprogramm
helfen den Anwesenden, die Zeit zu überbrücken; während die Lebenspartner in der Altstadt flanieren.

Natürlich gibt es jetzt weibliche Wesen die mit dem Gedanken spielen, "was passiert wenn ich die
Wertmarke verliere oder versehnentlich wegwerfe ?"
Vergisst es, Mädels.  Ihr kriegt ihn nie mehr zurück, denn "die Wertmarken" werden zu Höööchstpreisen am Markt gehandelt.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Freispruch für Veranstalter des Zugspitz Extremberglaufes

Der Veranstalter des Zugspitz-Extremberglaufs ist nicht Schuld am Tod von zwei Teilnehmern im Jahr 2008. Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen sprach den 54-jährigen Angeklagten Peter K. am Dienstag vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung in zwei Fällen und der fahrlässigen Körperverletzung in neun Fällen frei.

Sowohl die beiden Teilnehmer, die kurz vor dem Gipfel erfroren, als auch die neun anderen Sportler, die Unterkühlungen erlitten, hätten sich «eigenverantwortlich selbst gefährdet», sagte der Vorsitzende Richter Paul-Georg Pfluger zur Begründung. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 13 500 Euro sowie die Übernahme der Gerichtskosten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch.

Das Gericht geht davon aus, dass die beiden späteren Opfer zum Zeitpunkt des Wetterumschwungs in der Lage gewesen wären, das Rennen abzubrechen. Viele der anderen Teilnehmer seien teilweise nicht angemessen bekleidet gewesen oder hätten aus sportlichem Ehrgeiz das Rennen trotz der schlechten Wetterlage bis zum Gipfel fortsetzen wollen.

Selten hat ein Unglücksfall beim Laufsport für so viel Aufsehen gesorgt wie das Drama an der Zugspitze. Das heutige Urteil kann die moralische Verantwortung dem Veranstalter zwar nicht abnehmen aber juristisch ist er erstmals raus aus der Sache. Zurecht, wie ich meine. Ein Jahr vor dem Unglück war ich selbst ein Teilnehmer dieses Laufes. Obwohl das Wetter vergleichbar schlecht war, hatte ich mich zu keiner Zeit in Gefahr gefühlt. Auch ich war leichtsinnig und falsch gekleidet. Warnungen vor den widrichen Bedingungen gab es mehr als genug, nur ernst genommen haben es die Wenigsten. Aber kann man für eigene Fehleinschätzung den Veranstalter verantwortlich machen?  Ich meine nein. Die letzte Verantwortung für sein Tun trägt man selbst.
Da mein Lauf 2007 wegen der Witterungsverhältnisse unterhalb der Zugspitze endete, fehlt mir noch ein Stück des Weges. Vielleicht werde ich ihn bereits 2010 vervollständigen.
(Text oben aus der Urteilsverkündung übernommen)

Sonntag, 29. November 2009

Kabelsalat

.

Viel zu fit bin ich heute von meinem "20 Kilometer Sonntagsausflug" mit Martin zurückgekommen. Was also sollte ich mit dem Restsonntag anfangen, wie ein wenig zu arbeiten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich bereits den ganzen Morgen geistig daran gefeilt. Drei Computer, drei Bildschirme und fünf Drucker warteten darauf neu aufgestellt und teilweise umprogramiert zu werden.




Obwohl ich nie einen Computerkurs besucht habe und auch das ganze "Fachlatein" nicht beherrsche, schlage ich mich ganz gut durch den technischen Alltag. So war die geistige Arbeit auch ziemlich schnell erledigt und einem schnellen Feierabend wäre nichts im Wege geststanden.
Wenn da nicht der Kabelsalat gewesen wäre. Alleine 12 Netzstecker suchten  eine passende Steckdose. Druckerkabel, Maus und Monitoranschlüsse überkreuzen Telefonkabel und Tastaturen.
Warum um alles in der Welt gibt es für kleine Leute keine praktikablen Lösungen.
Nach etwa der Laufzeit einer meiner Marathonläufe überquerte ich den letzten Kabelstrang. Eine Medalle bekam ich nicht umgehängt, aber die Ok-Meldungen meiner Systeme waren eine herrliche Entschädigung dafür.

Freitag, 27. November 2009

Nachtschwärmer

Es ist kurz vor 21:00 Uhr. Naß bis auf die Haut komme ich wieder zu Hause an.  Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich wieder eine Runde durch meinen Wohnort gedreht. Da der Ort ziemlich klein ist muss ich dabei manche Straßen mehrfach laufen.
Gut dass man nicht weiß, was so mancher Anwohner denkt, der einen Läufer bei stömendem Regen mehrfach vom Fenster aus beobachtet.
Aber ein bisschen stolz bin ich trotzdem auf mich.
Bereits zum zweiten Mal habe ich diese Woche den Schweinehund zu einer Nachtschicht herausgefordert.
Am Mittwoch 9 Kilometer über viele Pirmasenser "Berge", und heute 7 Kilometer mit ebenfalls vielen Anstiegen.
Langsam sind auch die ersten Weihnachtsvorboten zu entdecken.


Morgen werde ich wohl im Geschäft auch meinem Weihnachtsbaum aufstellen. Dann feht nur noch der erste Schnee.

Sonntag, 22. November 2009

Lockerer Lauf mit herunterhängender Zunge


Es ist zur Zeit nicht ganz einfach mit meinem Laufpartner Martin einen lockeren Lauf zu machen. Immer wieder eilt er einige Meter voraus und nur mit Mühe und herunterhängender Zunge kann ich Schritt halten.
Mal sehen wie wir diesen Zustand ändern können.
Die Bilder von heute habe ich mal dem Wetter angepasst. Grau, windig und regnerisch. Trotzdem waren wir ca. 16 Kilometer unterwegs.

Mittwoch, 18. November 2009

Sportliche Vergangenheit




Das waren noch  Zeiten ! Tolle Zeiten ! Wir haben keinen Wettkampf ausgelassen. Marathon, Triathlon und viele andere Sportarten gehören seit den Jugendtagen zum täglichen Leben von meiner Frau Gabi und mir.

Scherz oder Wahrheit ?

Samstag, 14. November 2009

Rauer Gegenwind am Potzberg

Langsam wird es brenzlig für mich. Der Kontakt mit dem Besenwagen kommt immer näher. Heute am Potzberg war ich schon dicht dran.

Und dabei ist es gar nicht schlecht gelaufen. Der Start war gut und die Beine waren trotz Regen und Wind ziemlich locker. „Nahezu“ keine Fotopause konnte heute als Ausrede dienen. Selbst der schwerste Anstieg im kleinen Ort Föckelberg war kein großes Problem. Erst auf dem letzten Kilometer, wo die Steigung eigentlich nicht mehr so extrem war, hat es mir gehörig die Luft genommen. Alles gegeben und angekommen, warum sollte ich also nicht zufrieden sein?
Deshalb: Ganze 7 Minuten habe ich heute gegenüber meinem Lauf von 2005 verloren.
Bergläufe muss man zwar in der Qualität der Läufer anders beurteilen wie Volksläufe. Wer am Berg an den Start geht, der weiß was auf ihn zukommt. Und gerade „alte Säcke“ sind in dieser Disziplin besonders zäh. Aber das war 2005 schon genauso.

Nach Ansicht meiner Frau ist eine längere Ursachenforschung nicht notwendig. "Von Deinem Alter will ich gar nicht reden, Du wirst einfach nicht mehr schneller. Früher hast Du aber wenigstens noch richtig trainiert und ein Federgewicht den Berg hinaufgetragen, heute redest Du nur noch davon.“ Ihre letzten Sprüche von wegen „mit kurzen Hosen bei Regen“ und „mit einer Erkältung gehört man ist Bett“, habe ich nicht mehr richtig gehört, denn auf diesem Ohr bin ich ziemlich taub.

PS: Auf der Heimfahrt durfte ich noch den "Indiansummer" von Pirmasens erleben