Ich liebe Frankreich
Je nach Wegstrecke brauche ich etwa 45 Laufminuten bis ich in Frankreich bin. Keine Grenzen und Sprachprobleme sind zu erwarten. Im Grenzgebiet des Elsass spricht man deutsch. Sympatien sind oft gegenseitiger Natur. Vielen Pfälzern sind wahrscheinlich die "Elsässer Wackes" sogar lieber als die Nachbarn aus dem Saarland. Ich für meine Person, besuche Beide ganz gerne.
Neidvoll blicke ich auf die schönen Straßen im Elsass. Erstklassiker Straßenbelag, schmale Alleen und wenig Verkehr verwöhnen Radfahrer und Läufer.
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Für heute hatte ich mir einen Testlauf für meinen ersten "Zehner" in diesem Jahr vorgenommen. Nicht hetzen, sondern ruhig laufen lassen und so wenig wie möglich stehenbleiben, war meine Zielsetzung. Die ersten Kilometer waren grausam. Keine Luft und schwere Beine. Trotzdem habe ich mich durchgerungen weiter zu laufen. 73 Minuten sind aber ein Ergebnis, das mich nicht ermundert hat, am Freitag in Dahn an den Start zu gehen.
Der "Zehnertest" war aber nur die Pflichtaufgabe meines Lauftages. Mit meiner Frau hatte ich nämlich einen Treffpunkt ausgemacht, der noch ziemlich weit entfernt war. Und siehe da, die Kür war der angenehmere Teil des Laufes. So war ich ein bisschen unglücklich, dass sie mich bereits nach etwa weiteren sieben Kilometern aufgabelte. Die Halbmarathondistanz wäre heute drin gewesen.