Nur für die gelben Hütchen hatte ich mich am Sonntag beim Pfälzerwaldmarathon entschieden. Und das war gut so. Früher hatte ich größte Probleme damit meine Grenzen richtig einzuschätzen, heute habe ich es gelernt. So war es beruhigend zu wissen dass nach 21 Kilometern die Schlacht gegen die drückende Schwüle zu Ende sein wird.
Ohne Uhr und Pulsmesser aber mit grünen Stümpfen und einem Trinksack auf dem Rücken stand ich vor dem Start unter ständiger Beobachtung. Mit großer Gelassenheit habe ich aber allen "Hohn und Spott" ertragen. Und hätte ich nicht am letzten Berg gepatzt, wäre ich mit meinem Lauf "sehr zufrieden" gewesen. So bin ich nur "normal zufrieden."
Außerdem war ich einer der Wenigen die die Vorjahreszeit unterboten haben.
Meine Zeit 2.29 Stunden
Wenn ich aber bedenke, dass meine Bestzeit auf dieser Strecke bei 1.58 Stunden liegt, muss ich mir für nächstes Jahr einigens einfallen lassen.
