Ein großer Erlebnistag geht zu Ende. Der Berg hatte gerufen und mir wieder einmal seine Größe gezeigt.
Ich bin glücklich und voller Demut, dass mir das Leben erlaubt hat, wieder einen Gipfel zu erlaufen.
Danke.
Weit
über 40.000 Marathonläufer haben den Termin des Parismarathon ganz dick
auf Ihrem Kalender angekreuzt. Kaum eine andere europäische Stadt weckt
so viele - vor allem positive - Gedanken und Erinnerungen wie die
französische Hauptstadt: Eiffelturm und Louvre, Champs-Elysées und Notre
Dame, Montmartre und Strassencafes sind auch demjenigen als
Markenzeichen von Paris bekannt, der diese Stadt noch nicht besucht hat.
All diese große Namen sind auch Stationen der Läufer auf dem großen
Stadtkurs der auf der rechten Seite der Seine verläuft.
Die ersten Kilometer der
Strecke erweisen sich als absoluter Höhepunkt. Allein der Start aus dem
Champs-Elysées erzeugt ein einzigartiges Gänsehautgefühl. Getragen vom
Applaus unzähliger Menschen führt die Strecke über den Place de la
Concorde an der Opera Bastille vorbei stadtauswärts. Durch einen langen
düsteren Tunnel nähert man sich ab km 25 wieder dem Herzen der Stadt
wobei dem Läufer der Eifelturm ein langer Begleiter ist.
Als
im Jahr 2007 der erste Tokio Marathon statt fand, war schnell klar,
dass die Veranstaltung etwas Besonderes ist. So ist es kein Wunder, dass
das Rennen nach nur 5 Jahren zu den World Marathon Majors gehört und
mit den „Big 5“ (Boston, Chicago, New York, London und Berlin) in einem
Atemzug genannt wird und sie so zu den „Big 6“ ergänzt.