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Donnerstag, 3. Juni 2010

Traumwetter und erster längerer Lauf

Eigentlich wollte ich erst am Wochen-ende einen "längeren " Lauf machen. Aber das herrliche Wetter hat mich einfach in den Wald getrieben. Sommerliche Temperaturen von weit über 20° haben mir das Laufen aber ziemlich schwer gemacht. Meine lange Laufpause ist auch an meinem Körpergewicht nicht spurlos vorübergegangen. Satte 5 Kilogramm muß ich zusätzlich zu meinen anderen "gesundheitlichen Lasten" mit mir herumschleppen.
Meine heutige Strecke rund um den  Pirmasenser Arius gehört zu den meist genutzten Laufpisten der heimischen Läufer. Aber heute war sie ziemlich verwaist. So ist auch niemand aufgefallen, dass ich mindestens 6 Pausen auf den etwa neun Kilometern eingelegt habe. Nur ein heute friedlicher Bussard drehte lautlos ein paar Runden über mir. Ein bisschen unruhig ging mein Blick immer wieder nach oben. Denn ich habe diese "Brüder" schon ganz anders erlebt.

Bild oben zeigt symbolisch meine heute gelaufenen Kilometer, Bild Mitte ein ruhiger Pfälzerwald, und das Bild unten bedeutet, es ist kein Feind am Himmel zu sehen.

Sonntag, 19. April 2009

Vive la France!

Meine Frau hat mir die Endscheidung ob ich heute in Kaiserslautern den Halbmarathon laufe, abgenommen. Sie hatte vergessen den Wecker zu stellen. Aber ich war ihr alles andere als böse. Im Moment kann ich mich nämlich mit der Jagd nach Bestzeiten überhaupt nicht mehr anfreunden. Mit fehlt einfach die Zeit nach Plan zu trainieren.
So zog ich heute gegen Mittag los um einfach locker 20 Kilometer zu laufen. Das Ziel hieß Frankreich. Die Länge der Strecke hatte ich vorher natürlich nicht ausgerechnet sondern nur geschätzt. Ebenso das Profil.
Nach wenigen Kilometer war ich schon bei unseren Nachbarn angekommen. Es gibt zwar keine Grenzstationen mehr, aber allein am Straßenzustand lässt sich erkennen, „ich bin drüben.“ Inzwischen hat Frankreich den guten Belag und wir die Löcher.

Strahlender Sonnenschein und eine Landschaft zum verlieben verliehen mir Flügel.
So viele Flügel, dass ich gar nicht merkte wie schnell ich unterwegs war. Aber nach den ersten Anstiegen war ich in der Realität zurück. Und mir wurde immer klarer, dass noch ein langer Lauf vor mir stand. Nämlich 26 Kilometer mit über 600 Höhenmetern. „Man sollte das Ziel immer auf einen Berg legen“, ist ein dummer Spruch von mir selbst. Heute wurde er in Form von 150 Höhenmetern am Schluss zur Strafe für mich. Selten war ich so glücklich mein Auto wieder zu sehen.

Nebenbei
So mitten in meine schönste Laufstimmung überflog mich ein großer schwarzer Schatten.
Wie bereits vor ein paar Jahren versuchte im Grenzgebiet irgendein Greifvogel mich aus dem Land zu jagen. Heute nahm ich das etwas gelassener wie damals. Nach dem erste Schreck bewaffnete ich mich mit einem Knüppel, worauf mein Angreifer sich nicht mehr blicken ließ. Trotzdem hatte ich für die restlichen 10 Kilometer ein mulmiges Gefühl und immer den Blick gen Himmel gerichtet.
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Lesetipp für alle Laufverrückten

http://www.swily.de/

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