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Mittwoch, 27. Januar 2010

Winter ade

Man beschäftigt sich mit uns Läufern auch im Fernsehen. Heute musste ich herzhaft über den Witz in der Sendung "Neues aus der Anstalt "lachen. "Wer jeden Tag ein Stunde läuft, verlängert sein Leben um zwei Jahre. Das Negative daran ist, dass man dafür vier Jahre unterwegs ist."
Und da bin ich bei einem meiner Kernprobleme. Die Zeit. Ich kann das Laufen bei Dunkelheit und Kälte nicht mehr ertragen. Angeblich werden zwar die Tage seit Anfang Januar wieder länger nur spürt man angesichts des momentan trüben  Wetters nicht viel davon.


Auch für die nächsten Tage ist keine Wetterbesserung in Sicht . Es soll wieder bitter kalt werden und noch viel Schnee geben. Meine Pläne für den Marathon in Verona im Februar habe ich aufgegeben. Die Vorbereitung ist einfach zu schlecht gelaufen und ich habe keine Lust mich über die 42 Kilometer zu quälen.
Obwohl ich mir vorgenommen hatte, nie mehr einen Marathon mit zwei gleichen Runden zu laufen, werde ich wohl in Freiburg an den Start gehen. Ein flacher schneller Kurs, der mich vielleicht noch einmal an die 4 Stundengrenze bringen könnte. Neue, leichte Schuhe habe ich heute dafür bekommen, das richtige Gewicht leider noch nicht.


Bei aller Schönheit der Natur "ich will jetzt Frühling !!!!!"

Freitag, 11. Dezember 2009

Volle Pulle

Der plötzliche Einfall meiner Frau, nach Feierabend noch (schnell) etwas einzukaufen, gab mir die Möglichkeit noch (schnell) etwas zu laufen. Und da mir nur wenig Zeit dazu blieb, hieß es Gas geben.
Geschätzte fünf Kilometer in 25 Minuten (an der Uhr im Auto abgelesen) lassen erkennen, daß ich wieder mal nicht gerade gut vorbereitet gelaufen bin. Die ganze Woche war schon alles andere, als eine gute Vorbereitung für den Lauf am kommenden Sonntag. "Das bisschen Krafttraining am Mittwoch und das eher laue Läufchen am Donnerstag können doch nicht alles für Dich sein" ging es mir heute schon den ganzen Tag durch den Kopf. "Also wenn schon, dann Endbeschleunigung bis zum Erbechen" war mein heutiges Ziel. Überraschend gut waren bereits die ersten Meter die gezwungenermaßen den Berg hochführten. Nach ein paar Runden über unseren Hausberg (Horeb) ging es mit voller Pulle abwärts Richtung Heimat.

Gelegentlich werde ich einmal unseren Oberbürgermeister bitten, mich nachts auf den oft schlecht beleuchteten Gehwegen zu begleiten. Es ist eine Unverschämtheit was steckenweise den Fußgängern an Unebenheiten und Schlaglöchern  zugemutet wird.
Aber trotzdem war ich mit dem heutigen Lauf sehr zufrieden. Und sollte es morgen irgendwie möglich sein, werde ich noch einen weiteren schnellen "Fünfer" laufen.
Denn ich bin heiß auf die zehn Kilometer von Rheinzabern.

Fotos: aus dem prallen Pirmasenser "Nachtleben"