Sonntag, 12. Juli 2009

Leben ist Bewegung

Vollbeschäftigung; für die einen ein Traum, für andere ein Schrecken, für mich Normalität.

Hochbetrieb im Geschäft, ein kranker Hund und viel Gartenarbeit ließen mir diese Woche kaum die Möglichkeit, über das kostbare Gut, Freizeit, nachdenken.
Aber Alles hat auch gute Seiten. Denn man ist umso dankbarer für die gefundene Lücken im engen Zeitplan.
Nach zwei kürzeren Abendtrips hatte mein Oberschenkel wieder einmal versucht mir das sonntägliche „Laufvergnügen“ zu vermiesen. Aber so leicht lasse ich mich nicht von Laufpausen überzeugen.
Nicht einmal der Wettergott konnte mich mit seinen Regen-güssen bremsen.
Überzeugt, dass Martin ohne meine heutige Lauf-begleitung den König Ludwigmarathon nie und nimmer schafft, starteten wir im strömenden Regen zum langen Sonntagslauf. Zum Glück waren nur wenige Menschen unterwegs die uns beobachteten. Mit quietschend nassen Kleidern und durchgeweichten Schuhen beendete ich nach 28 Kilometern den Abenteuerlauf. Freund Martin war das noch zu wenig- 30 Kilometer vorgenommen heißt 30 Kilometer laufen- also legte er noch 2 Kilometer zu. Trotz der widrigen Umstände waren wir ziemlich flott unterwegs, und auch die Höhenmeter stimmten – 420.
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Samstag, 11. Juli 2009

Schluß mit der Schleicherei

Wer rastet der rostet. Lockeres Laufen ist zwar schweißschonend, und lässt so manche spaßige Unterhaltung zu, aber so richtig sportlich ist es eigentlich nicht.
Gestern und heute habe ich mal getestet, ob ein schneller Lauf noch möglich ist.
Zugegeben, ein paar Pfund Übergewicht, drücken ganz schön auf die Bremse, aber eine 10Km Zeit von unter 50 Minuten sollte noch locker machbar sein.
Heute bin ich auf ebener Strecke meinen schnellsten Kilometer in 4 ½ Minuten gelaufen. Also genug Motivation um noch einmal anzugreifen. Ich fühle mich momentan wie in einem Jungbrunnen.

Diesen Text habe ich vor zwei Stunden geschrieben. Inzwischen habe ich einen kleinen Schock bekommen. Mein Oberschenkel ist angeschwollen und humple nun entsprechend meines wahren Alters durch die Wohnung. Mal sehen ob mich ein Eisbeutel bis morgen früh wieder zum (Lauf)Leben erwecken kann. Ansonsten werde ich wohl den geplanten 30er vom Sonntagmorgen gegen ein leckeres Frühstück eintauschen müssen. Welch verlockende Aussichten.
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Mittwoch, 1. Juli 2009

Regen, Sonne,Nebel

Regen, Sonne und Nebel verzaubern Landschaften in seltsame Farben.

„Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“
Pearl S. Buck

Sonntag, 28. Juni 2009

Testläufer der Blogahtlon Staffel

Es ist unglaublich wie schnell sich manche Dinge entwickeln. Gestern noch in Planung, heute schon Wirklichkeit. Die Blogathlonstaffel ! Martin, Plälzerwaldläufer aus Passion, hat sich an einem Kiosk entlang unserer Laufstrecke einen Stab "formen" lassen.
Mit viel Beifall und Begeisternung wurde sein Testlauf von unzähligen Menschen entlang des Weges begleitet.

Auch sonst gab es allerhand zu sehen auf den knapp 30 Kilometern zwischen Hinterweidenthal und Bundenthal.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin, für mich waren es heute ein paar Kilometer zu viel. Es war bereits zu Beginn um 9.00 Uhr sehr
warm und meine Vorbereitung für einen langen Lauf ziemlich ungenügend. So musste ich die letzten 3 Kilometer wieder einmal auf dem Zahnfleisch zu Ende laufen.
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Freitag, 26. Juni 2009

Dunkle Wolken

Dunkle Wolken am Himmel, und dunkle Wolken über meinem Oberschenkel.

Wieder einmal war ich bei meiner "Radtour" am Mittwoch hart zur Sache gegangen. Im Stile eines Lance Armstrong versuchte ich stehend einen Berg zu erglimmen. Das hat ziemlich Feuer in meine Muskeln gebracht. Die Strafe erfolgte bereits am Tag danach. Wie ein alter Mann folgte ich Martin einige Kilometer durch den Wald. Glücklicherweise löste mich Pia nach einiger Zeit qualvollen Laufens ab. Heute bin ich wieder einmal meinen Lieblingsberg hochgestampft. Es ist zwar besser gelaufen wie am Vortag, aber nach ca.10 Kilometern war es höchste Zeit den Lauf zu beenden. Am Sonntag sind 30 Kilometer geplant. Mir schwant aber Böses.

Montag, 22. Juni 2009

Auch das gibt es noch

Die B-Jugend des FK Pirmasens spielt in der nächsten Saison in der höchsten Deutschen Spielklasse. In der Fußball Bundesliga !


Nichts besonderes ? Im Gegenteil, es ist etwas ganz außergewöhnliches.
Jugendarbeit heißt das Zauberwort, mit dem der Pfälzische Traditionsclub als eine der Talentschmieden des Deutschen Fußballs gilt.
In den 60er und 70er Jahren war der FK Pirmasens, der von seinen Fans liebevoll "Die Klub" genannt wird, einer der Spitzenclubs im Südwesten Deutschlands.
Mehrfach spielte man um die Deutsche Meisterschaft und hält dabei seit 1959 mit 81000 Zuschauern den Besucherrekord des Frankfurter Waldstadions. Inzwischen spielen die "Profis" nur noch in der 5.Liga, die großen Gegner werden nun von den Junioren empfangen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Planlos mit Plan

Etwas planlos laufe ich zur Zeit durch die Gegend. Soll ich mich auf einen weiteren Marathon vorbereiten, oder einfach nur in den Tag hinein laufen.
Irgendwie ist es schön keine langen und harten Trainingsläufe im Hinterkopf haben zu müssen. Jede Menge Fotomotive warten am Wegesrande darauf wahrgenommen zu werden.

Aber irgendwo fehlt auch das krippeln und die Vorfreude auf den Aufgalopp mit den anderen "Rentnern" der Laufwelt.
Was wäre ein Läuferleben ohne Sonnenbrand, nasse Füße oder trockene Kehle.
Und ist es nicht herrlich nach den Läufen von den Blasen an den Füßen, dem Wadenkrampf bei Kilometer 25 und den Magenkrämpfen im Ziel, zu erzählen.
So gesehen würde es mich nicht wundern Ende Juli am Start des Hornisgrinde Marathons zu stehen. Noch plane ich jedoch planlos.
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