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Donnerstag, 14. Februar 2013

einfach nur fasten


Völlig unabängig von der religiösen Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag habe ich mich gestern entschlossen, anstellte einer geplanten Essenseinschränkung 10 bis 14 Tage komplett auf feste Nahrung zu verzichten.
Der Auslöser dazu war eine Reportage des SWR Fernsehens gestern abend in der ein selbstständiger Metzgermeister neben seiner harten Arbeit vierzehn Tage knallhart fastete und 10 kg dabei abnahm.
Diese große Abnehmziel setzt ich mir nicht. Aber deutlich unter 80 kg sollen es werden, das heißt 6-8 kg weniger sollte die Waage am Ende schon anzeigen.
Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal knapp eine Woche ohne Essen durchgehalten. Damals, in der noch fast internetlosen Zeit, hatte ich ohne jegliches Wissen die Mission "Fasten" gestartet aber zwischendrinn entnervt aufgegeben. Diesesmal habe ich mich ein bisschen besser darauf vorbereitet.

Nach dem letzten Frühstück heute morgen bin ich nun in Aufbruchstimmung. Zu Fuß war ich auf den Weg zur Apotheke im Nachbarort um mein "Abendessen" einzukaufen. Glaubersalz, heißt diese Mahlzeit und soll rasch, bis zu sehr rasch den Darm rückstandslos räumen.
Morgen früh geht es dan richtig los, mit nichts. Falsch, Tee gibt es in rauen Mengen.

Und wenn ich nicht durchhalte? Egal, ich werde die "Schmach" überleben.

Sonntag, 20. März 2011

Hans Guck in die Luft

Wenn der H a n s zur Schule ging, Stets sein Blick am Himmel hing.
Nach den Dächern, Wolken, Schwalben Schaut er aufwärts allenthalben:
Vor die eignen Füße dicht,Ja, da sah der Bursche nicht,
Also daß ein jeder ruft:"Seht den Hans Guck-in-die-Luft !"

Kam ein Hund daher gerannt; Hänslein blickte unverwandt In die Luft.
Niemand ruft: "Hans gib acht, der Hund ist nah !"
Was geschah ? Bauz! Perdauz! - da liegen zwei!
Hund und Hänschen nebenbei.

Schon vor über 150 Jahren hat der Arzt Heinrich Hoffmann mit seinem Struwwelpeter erkannt, zu was die "Hanses"  von Zeit zu Zeit neigen. So auch heute. Mein Blick geht zum strahlend blauen Himmel. meine Füße bleiben an einem Stein hängen. Obwohl ich mich noch abrolle, knallen alle nötigen und unnötigen Kilos auf den harten Boden. Mein Lachen ist gequält, denn ich merke sofort, das ich mir wahrscheinlich wieder eine Rippe angeknackst habe. Viele Jahre war ich bisher "problemlos" gestürzt, nun hat es mich in diesem Jahr schon zweimal mit gleichem "Schaden" erwischt. Welche Kacke. Ich hatte mich so gefreut, endlich wieder einmal einen Wettkampf laufen zu können, nun rückt es wahrscheinlich in weite Ferne. Denn zu allem Übel hat auch mein Knie heute einiges abbekommen. Vielleicht war es ein Fehler nach dem Sturz noch 15 Kilometer weiterzulaufen.
Heute Abend geht jedenfalls nicht mehr. Körperlich und physisch bin ich tiefergelegt.

Aber schaut selbst, kann man bei dieser tollen Landschaft einfach einen Lauf abbrechen.
20 Kilometer bei ca 500 Höhenmetern - schöner Bericht vom Pfälzerwaldläufer


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