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Samstag, 13. Juli 2013

Bergtraining unter Mutter Gottes Sonne



                                 Auf dem Kalmit Parkplatz, die Sonne will nur zaghaft durchkommen


Auf dem Hermersbergerhof wünsche ich mir dagegen ein bisschen Schatten


"zum warmlaufen Richtung Frankreich"


"kein Weg ist zu schwer"


Blick nach unten vom Meliskopf Schwarzwald nach 800 Höhenmetern 


"Abwechslung"


"dem Himmel entgegen"


"nur mit Buschmesser begehbar"


Hier geht es zum Schauinsland bei Freiburg. 1000 Höhenmeter


"Heimatstrecke Felsenwanderweg Rodalben"


"Horeb, der Schreckensberg in der Pirmasenser City"


Bewährtes Nahrungsergänzungsmittel



Sonntag, 13. Juni 2010

Der Berg ruft

Ob ein "richtiger" Berg mich irgendwann noch einmal rufen wird, das weiss ich noch nicht. Heute habe ich jedenfalls mal einen Test an einem pfälzischen "Hügel" gemacht. Der Hermersberger Hof liegt etwa zwischen Landau und Pirmasens. Im Winter ist es das einzige Wintersportgelände in unserer Region, im Sommer ein Treffpunkt für Wanderfreunde. Und ab und zu versuchen auch ein paar ver(w)irrte Läufer den Gipfel zu erklimmen. Heute war ich wieder dran. Ich hatte mir eine Zeit von 45 Minuten vorgegeben. Der erste Kilometer ist brutal steil. Bereits nach wenigen Minuten ist der Puls wahrscheinlich auf Rekordhöhe. Messen kann ich das nicht, da ich vorsichtshalber die Pulsuhr nicht mitgenommen habe. Obwohl ich mir vorgenommen habe möglichst wenig stehen zu bleiben, muß ich doch einige Gehpassagen einlegen.
Nach 48 Minuten habe ich das Ziel erreicht. 6 Kilometer und 320 Höhenmeter liegen hinter mir.
Das schöne an einem  Berglauf ist, dass der Puls  nach wenigen Minuten  im Keller und auch die Beine sofort wieder entspannt sind.
Nächste Woche gehe ich einem Geheitipp nach, wie ich mein Luftproblem auf natürliche Weise schnell lösen kann. Mehr darüber verate ich nächste Woche.
Bild oben, steil und kurvig geht es los,
Bild unten, die Luft kommt zurück.



Freitag, 1. Mai 2009

Der Berg ruft

Nach vielen Kilometern in den letzten Tagen auf ebenen, teilweise langweiligen Strecken hat es mich endlich wieder in die Berge verschlagen. Berge, ist eigentlich ein bisschen übertrieben, den mein Ziel der Hermersbergerhof liegt nur 560 m ü. NN.
320 Höhenmeter auf 6 Kilometern sind dabei zu überwinden.
Aber der Anstieg ist nicht ohne. Die größte Steigung befindet sich direkt nach dem Start. Beim zurücklaufen habe ich an dieser Stelle einem Radfahrer in die Augen gesehen. Sein Blick war starr, die Zunge hing am Boden und der Schweiß rang in Strömen die Stirne runter. So etwa muss es mir eine Stunde vorher hier wohl auch ergangen sein.

Hat man diese Steigung überwunden wird der Anstieg humaner. Die Straße schlängelt sich durch den Wald den Berg hoch. Auf halber Strecke liegt ein außergewöhnlicher Friedhof. „Der Ruheforst“. Wie die meisten Menschen verdränge auch ich des Thema sterben. Aber heute, so allein, in der himmlischen Ruhe der Natur konnte ich mich diesen Gedanken nicht ganz entziehen. So war ich nicht ganz unglücklich oben auf dem Berg mit ein paar Motorradfahren wieder ins Gespräch zu kommen.
Einer davon bot mir an als Sozius mit ins Tal zu fahren. Das Wetter war jedoch so herrlich, dass ich mich für das Laufen entschieden habe. Aber das „Nein“ hat mich viel Überwindung gekostet, da ich schon seit Urzeiten auf keinem Motorrad mehr gesessen bin.

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