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Freitag, 27. Juni 2014

Ein bisschen Berg muss sein



















Auf der Originalstrecle des Hundseck Berglaufes  9,5 KM  776 m HD

Start:Haus des Gastes in Bühlertal.
Wegbeschreibung: Haus des Gastes, Hauptstraße bis Cafe Schnurr, links ab Richtung Längenberg, auf dem Längenberg bis zur L83, links den Henkerweg hoch bis zum Brockenfels, dann links Richtung Kohlbergwiese-Plättig bis zum Plättig, über die B500 hinweg, am Plättig Hotel vorbei, links in den Waldweg paralell zur B500 bis zur Kreuzung Sand, dort Überquerung der L83 auf den Waldweg Richtung Hundseck, den 2. Waldweg links ab Richtung Skihang Mehliskopf, von dort den Wanderweg hoch bis zum Mehliskopf-Turm.
Ziel: Mehliskopf-Turm

Mittwoch, 15. August 2012

Dritter Berglauftest

Auch bei meinem dritten Berglauftest bin ich wieder im Schwarzwald gelandet. Aber dieses Mal mußte ich noch eine Schippe zulegen. Der Hochblauen gehört zu den interessantesten Bergläufen im Schwarzwald und hat eine ganzjährig ausgeschilderte Strecke.
Zusätzlich hatte ich heute einen der wärmsten Tage des Jahres erwischt. Bei glatten 30° startete ich meinen Testlauf über 900 Höhenmeter verteilt auf etwa 11 Kilometer.
Unter zwei Stunden Laufzeit wollte ich oben am Gipfel stehen. Nach 1:45 Std. war es bereits so weit.





Eigentlich war für morgen ein weiterer Trainingslauf geplant, aber zur Zeit fegt ein größeres Unwetter über den Schwarzwald. Mal sehen, was für Wege morgen früh begehbar sind.

Sonntag, 24. Mai 2009

Wieder im Schwarzwald !



Am Samstag wurde einer der ältesten Bergläufe des Nordschwarzwaldes gelaufen.
Der Hundseck Berglauf.
Da ich geschäftlich nicht in der Lage war mitzumachen, bin ich am Sonntag die noch markierte Strecke nachgelaufen.
Entweder hat meine Frau die Notwendigkeit meiner sonntäglichen Schwarzwaldtouren eingesehen, oder sie hat mangels Erfolg einfach resigniert. Jedenfalls trennten wir uns heute morgen ohne jegliche Diskussion.
Auch schien meine Disziplin an diesem Sonntag endlich zu stimmen. So sehr ich mich unterwegs besann, ich hatte heute tatsächlich nichts vergessen.
Etwas leichtsinnig hatte ich mir keinen Plan ausgedruckt. Aber viele Tage meiner Kindheit verbachte ich in diesem Teil des Schwarzwaldes, sodass ich sicher war, hier ohne Karten zurecht zu kommen. Und es klappte tatsächlich ohne jegliche Hilfsmittel.
Mein Auto stellte ich an einem Parkplatz etwa zu ¾ der Strecke ab. In leichtester Läuferkleidung schwang ich mich auf mein Rennrad um in Richtung Ausgangspunkt zu fahren. Ich gab Gas und fuhr frierend in knapp 15 Minuten die 8 Kilometer gen Tal.
Bis hierher hatte ich noch keinen Tropfen Schweiß verbraucht. Das änderte sich aber ruckzuck. Bereits nach wenigen Minuten staunte ich Bauklötze. Mitten im Ort türmte sich ein Anstieg vor mir auf, der mich an die schlimmsten Stunden an der Zugspitze erinnerte.
Noch kein Kilometer war ich unterwegs und schon war kein Laufen mehr möglich.
Gehschritt, laufen, Gehschritt, laufen …, so hart hatte ich mir den Lauf nicht vorgestellt.
Nach zwei Kilometern ging es auf einen gepflegten Waldweg. Die Sonne und die Aussicht waren weg, die Steigung aber blieb. Aber irgendwie passte sich der Körper an die Gegebenheiten an. Hatte der Puls bei den ersten Anstiegen wahrscheinlich die 200 Anschläge locker überschritten, waren jetzt viel ruhigere Töne zu hören. Mit vielen Vorderfußschritten kämpfe ich mich Richtung „Ziel“ weiter. Die Motorengeräusche der Schwarzwaldhochstraße kündigten bei Kilometer 6 das Ende des schlimmsten Anstieges an. Moderat steigend, aber zum erholen zu steil ging es zwei Kilometer dieser Straße entlang. Den richtigen Abzweig zum finalen Anstieg habe ich irgendwie verpasst. Auf ein paar Umwegen erreichte ich den Turm des Mehliskopfes, der das offizielle Ziel war, doch noch. Als Strafe für mein „Fehlverhalten durfte ich mindestens ein Kilometer mehr laufen.

Alles zusammen waren es 15 Kilometer mit 812 Höhenmetern.
Die reine Laufzeit betrug 1:48 Std., unterwegs war ich aber 2 Stunden.




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